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Maria-Gress-Schule Iffezheim möchte teilgebundene Ganztagesschule werden

Schulkonferenz beauftragt die Schulgemeinschaft und die Schulleitung mit der Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes

Bereits seit 2009 setzen sich die Gemeinde Iffezheim und die Schulgemeinschaft für die Einrichtung einer teilgebundenen Ganztagesschule in der Rennbahngemeinde ein. Zu dieser Zeit erarbeitete die Schulgemeinschaft unter Leitung von dem damaligen Schulleitungsteam Rektor a.D. Hansjörg Deck und Konrektorin a.D. Birgitta Manz ein überzeugendes, zukunftsweisendes Konzept einer „teilgebundenen“ Ganztagesschule. Damit ist gemeint, dass ein Zug der Schule als Ganztagesklasse gefahren wird. Die Schüler der drei Parallelklassen werden weiterhin nach dem bisherigen 7-Stunden-Modell unterrichtet, da viele Schüler und Eltern aus dem Einzugsgebiet mit dieser Organisationsform sehr zufrieden sind, das zeigen auch die hohen Anmeldezahlen an der Maria-Gress-Schule. Es gibt aber auch Eltern, die sich, aufgrund der gesellschaftlichen und familiären Veränderungen, eine Ganztagesschule wünschen.
Schulträger und Schulleitung waren sich stets einig darüber, dass ein Ganztagesangebot ein Wahlangebot für Interessierte sein muss und dass die schulischen Angebote am Nachmittag im Wesentlichen auch von Lehrern durchgeführt und organisiert werden sollten.

Seit dem jüngsten Ganztagesgipfel des Kultusministeriums im Mai 2017 scheint der seit langer Zeit bestehende Iffezheimer Wunsch mit der geplanten Schulgesetzänderung durch Frau Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann nun bald Wirklichkeit zu werden.
Die Schulkonferenz der Maria-Gress-Schule war sich am 22. Juni 2017 mehrheitlich darüber einig, dass die Idee der teilgebundenen Ganztagesschule überzeugt. Es fand ein sehr offener Austausch über die Chancen und Risiken einer teilgebundenen Ganztagesschule statt. Alle gewählten Vertreter der Schulkonferenz waren anwesend, sowie die beiden nicht stimmberechtigten Anwesenden Herr Bürgermeister Werler und Frau Heinrich in ihrer Rolle als SMV-Lehrerin.

Nach einem umfassenden Austausch, aktuellen Informationen vom Ganztagesgipfel, der Reflexion der Abstimmungsergebnisse in der Gesamtlehrerkonferenz, dem Elternbeirat, der Befragung der Eltern der neuen 5. Klassen, einer Positionierung der anwesenden Eltern, Schüler, Lehrer, des Schulträgers und der Schulleitung wurde über folgenden Beschlussvorschlag abgestimmt und mit einem Abstimmungsergebnis von 10 Ja, 2 Nein und 0 Enthaltungen befürwortet:

„Die Schulkonferenz beauftragt die Schulleitung und die Schulgemeinschaft der Maria-Gress-Schule mit der Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes und der Einrichtung einer teilgebundenen Ganztagesschule zum Schuljahr 2019/20.“

„Die Schulleitung und die Schulgemeinschaft nimmt diesen Auftrag der Schulkonferenz ernst und wird im kommenden Schuljahr mit der Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes zur Einrichtung einer teilgebundenen Ganztagesschule beginnen, so dass sowohl die pädagogischen als auch die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen bis zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 geschaffen sind. Wir möchten dann zunächst mit einer 5. Klasse starten.“, so Rektor Carsten Bangert nach der Konferenz.
Iffezheim war und ist es wichtig, eine qualitätsvolle, gut rhythmisierte Ganztagesschule zu konzipieren, in der auch am Nachmittag schulische Angebote von Lehrern durchgeführt werden. Dabei werden außerschulische Partner zur Ergänzung des Angebotes beitragen und die Pädagogen unterstützen, um eine individuellere Förderung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Die Hauptverantwortung liege aber bei den Lehrern.
Es soll mehr Zeit zum Lernen und mehr Zeit für Hausaufgaben sein. Die Schule möchte Lernprozesse in Ruhe anbahnen und ihre Individualisierungs- und Fördermöglichkeiten optimieren. Die Rhythmisierung des Schulalltages wird dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schüler gerechter.
Um dieses Angebot zu stemmen, braucht es mehr Raum. So ist eine Cafeteria angedacht, in der die Schülerinnen und Schüler ihr warmes Mittagessen einnehmen können und die bereits bei der Planung und dem Bau des Erweiterungsbaus der Schule voll berücksichtigt wurde.
Die Cafeteria soll aber auch ein attraktiver Ort des Verweilens werden, ein Rückzugsort für Schüler in Freistunden und zum freien Lernen am Vormittag. Denn Rückzugsräume hat die Schule bisher kaum. Mit dem Bau des Kindergartens gehen der Schule weitere wertvolle Freiflächen verloren, die als Rückzugs- oder Erholungsflächen im Ganztagesbetrieb hätten genutzt werden können.
Die Schule hat nun den Auftrag, ein überzeugendes pädagogisches Konzept zu erarbeiten und dem Gemeinderat vorzustellen, denn diesem obliegt die Antragstellung, insofern das jüngst überarbeitete Schulgesetz wie geplant verabschiedet wird.

 

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